Infos zur Abgeltungssteuer

Das Sparen gewinnt bei vielen Haushalten eine immer größere Bedeutung. Die Menschen möchten ein sicheres Polster haben, welches ihnen in einer Notsituation zur freien Verfügung steht. Allerdings ist es wichtig, dass sie dabei auch auf die Abgeltungssteuer für Zinserträge achten. Sonst kann es durchaus sein, dass sie für ihre Maßnahmen auch noch Abgaben an den Staat zahlen müssen.

© Gina Sanders - Fotolia.com
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Es spielt keine Rolle, wie hoch die Zinsen für das mühsam Ersparte ausfallen. Die Banken sind immer verpflichtet, dass sie die Steuer und den Solidaritätsbeitrag direkt an das zuständige Finanzamt abführen. Das ist nicht nur ärgerlich, es kostet den Sparer ebenfalls eine Menge Geld. Wer diesem Ärger aus dem Weg gehen möchte, der sollte bei dem Abschluss eines Sparkontos sofort einen Antrag zur Befreiung von der Abgeltungssteuer einreichen.

Der Antrag zur Aussetzung der Abgeltungssteuer ist rasch durchgeführt. Auch wenn die Bundesregierung kontinuierlich den Freibetrag gesenkt hat, so kann doch der Alleinstehende bis zu 800,-EUR an Zinsen jährlich ohne Abgabe an den Staat bekommen. Bei verheirateten Paaren verdoppelt sich dieser Betrag. Es ist zwar durchaus möglich, dass man auch ohne den Antrag sein Geld von der Finanzbehörde zurückerstattet bekommt. Allerdings ist dies nur möglich, wenn ein Einkommensteuerjahresausgleich durchgeführt wird.

Wer eifrig spart und die Zinsen ganz für sich behalten möchte, der muss zwingend einen Antrag bei der Bank stellen. Nur das ermöglicht es ihm, dass er keine Abgeltungssteuer zahlen muss und komplett über die Zinsen verfügen kann. Der Antrag zur Befreiung ist rasch durchgeführt. Der Anleger sollte lediglich darauf achten, dass er den ihm zustehenden Freibetrag nicht überschreitet. Nur dann kann er sich sicher sein, dass er für die aufgelaufenen Zinsen keine Steuern und auch keinen Solidaritätsbeitrag zu entrichten hat. Neben den Steuern wäre sonst auch die Zahlung von Kirchensteuern fällig.

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